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Mörserglockenanlage

Mörserglocke mit Sandsteinmörser

Mörser
Mörser
Mörserglocke
Mörserglocke

Bereits mehrfach wurde in den Gemeinde-Nachrichten über die kulturhistorisch einmalige Mörsersammlung Genz berichtet, die Ihren Ursprung einst in Schwarzach hatte. Diese weltweit bedeutendste private Mörsersammlung zusammengetragen in Schwarzach von dem Mörsersammler und Kunstfreund Ernst Genz (1911 bis 1991) fand nach dessen Tod eine neue Heimat in Berg am Starnberger See, wo sie von Dr. h.c. Siegfried Genz, seinem Sohn, bewahrt und der Öffentlichkeit  in einem Mörsermuseum in einem alten Wasserturm zugänglich gemacht wurde. Leider ist der Erhalt des Mörsermuseums in diesem Turm immer noch fraglich, da seitens der Gemeinde Berg am Starnberger See der Abriss des Wasserturmes wohl weiterhin Thema ist.

BM Theo Haaf hatte bei vielen Anlässen bereits Gelegenheit, die Bedeutung der wertvollen Mörsersammlung Genz zum Ausdruck zu bringen und sprach sich auch stets in Respekt des Vermächtnisses des verstorbenen Ernst Genz somit auch für den Erhalt des Mörserturmes in Berg aus. Gleichzeitig versicherte Theo Haaf aber immer auch die Bereitschaft der Gemeinde Schwarzach, die Mörsersammlung könne an ihrem Ursprungsort Schwarzach eine endgültige Heimat finden. Über den endgültigen Verbleib der Mörsersammlung gibt es noch keine reale Entscheidung, nur die (guten) Träume derer, die sich seit langer Zeit damit beschäftigen.

Mörserturm & Mörserglocke
Mörserturm & Mörserglocke
Rosen
Rosen

Die Bemühungen der Gemeinde Schwarzach um  die Mörsersammlung haben nunmehr Herrn Dr. h.c. Siegfried Genz veranlasst, der Gemeinde Schwarzach eine Glocke zu stiften als Ausgleich für die vielen entgangenen Mörser. Denn 
dreht man einen Mörser mit seinem Stößel einfach um, haben wir eine Glocke. So wurde die "Mörserglocke" geboren, die vornehmlich an Sonn- und Feiertagen jeweils gegen 17:00 Uhr Schwarzach zur Freud und auch zum Schutz des Mörserturmes erklingen soll. 

Am Freitag, dem 20. Oktober 2000 wurde diese Mörserglocke in Innsbruck in der traditionsreichen Glockengießerei Grassmayr gegossen. Einem Familienunternehmen, das heute in der 14. Generation tätig ist. Bei der Mörserglocke mit fast 10 Tonnen und einer Größe von zweieinhalb Metern handelt es sich um die zweitgrößte Glocke in der Firmengeschichte der Glockengießerei Grassmayr. Nach dem Guss blieb die Mörserglocke drei Wochen zum Abkühlen „festgemauert in den Erden“, danach wurde sie vom Lehm befreit und gereinigt. Am 24. November 2000 fand in der Glockengießerwerkstatt Grassmayr im Rahmen einer kleinen Feier der erste offizielle Schlag der Mörserglocke statt. Ihren ersten Standort fand die Mörserglocke als Zwischenstation auf dem Weg nach Schwarzach auf dem Anwesen vor der Europa-Residenz von Herrn Genz in Innsbruck. Dort erfolgte mit feierlicher Spannung erwartet das erste Anläuten an Silvester. Mit großer Spannung erwartet, durften nun auch die Schwarzacher und alle Interessierten die Glockenweihe der Mörserglocke am 01. Mai 2001 beim Schwarzacher Wildpark erwarten.

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