Aktuelles: Gemeinde Schwarzach

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alla hopp!-Anlage feierlich übergeben

Autor: Alexander Lingsch
Artikel vom 01.12.2015

Vor wenigen Monaten war das 10.000 Quadratmeter große Gelände an der Tonwerkstraße im Ortsteil Unterschwarzach noch verwildert, doch seit dem ersten Spatenstich am 12. Juli 2015 hat sich das Areal nach und nach in eine blühende Freizeitoase verwandelt. Am Freitag wurde nun in Schwarzach (Neckar-Odenwald-Kreis) die fünfte von insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen, die die Dietmar Hopp Stiftung in der Metropolregion Rhein-Neckar errichten lässt, von Stifter Dietmar Hopp ihrer Bestimmung übergeben.
„Ganz Schwarzach hat auf die Übergabe der alla hopp!-Anlage hin gefiebert und wir sind froh und dankbar, dass der Moment nun gekommen ist“, sagte Bürgermeister Mathias Haas und stellte erfreut fest: „Die Anlage integriert sich in idealer Weise in das Herzstück unseres Naherholungszentrums und verleiht den Menschen mit und ohne Behinderung eine weitere Aufwertung der Lebensqualität in unserem Ort.“
Moderator Dirk Metz, der bereits Mitte Oktober durch die Eröffnungsfeier der Anlage in Rülzheim geführt hatte, bat um 15 Uhr zur offiziellen Übergabezeremonie neben dem Stifter Dietmar Hopp und Bürgermeister Mathias Haas auch Dr. Björn-Christian Kleih, Landratsvertreter im Neckar-Odenwald-Kreis, zur Urkundenüberreichung und Geschenkübergabe auf die Festbühne. „Die alla hopp!-Anlage in Schwarzach ist eine tolle Sache. Die Bürgerinnen und Bürger können sich freuen, dass dieser schöne Ort für Jung und Alt entstanden ist“, betonte Dr. Kleih und fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass wir als Landratsamt zur Entstehung beitragen konnten. Und als Gesellschaft können wir dankbar sein, wenn echter Bürgersinn und privates Engagement eine solche Freizeitoase möglich machen.“

Sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit Handicap
Die Topografie des Geländes ist von der ehemaligen Nutzung als Tongrube und der darauf erfolgten Verfüllung mit Höhenunterschieden von bis zu sieben Metern geprägt. Gestaltet wurde die Anlage von Landschaftsplaner Michael Hink, der – wie bei den anderen alla hopp!-Anlagen auch – in Workshops entwickelte Ideen aus der Bevölkerung aufnahm und in seine Planung integrierte. In Schwarzach waren Schüler und zudem Menschen mit Handicap an diesem Prozess beteiligt.
Die alla hopp!-Anlage liegt in unmittelbarer Nähe des Wildparks Schwarzach, der auf 100.000 qm Fläche über 50 verschiedenen Tierarten in artgerecht gestalteten Gehegen und modernen Stallungen beherbergt. Ebenfalls in Reichweite liegt der „Schwarzacher Hof“ der Johannes-Diakonie Mosbach. Hier sind 780 Wohnplätze und Außenwohngruppen für Menschen mit Behinderungen untergebracht.
„Die alla hopp!-Anlage in Schwarzach bietet die Möglichkeit, die Dienstleistungsgruppen aktiv zu beteiligen und bei der notwendigen Landschafts- und Anlagenpflege Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung einzubinden“, erklärte Sandra Zettel, Projektleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

„Tricky Field“ und Hamsterrad als Besonderheit
Südlich der Anlage zieht sich entlang eines Fabrikgeländes der Naturbereich, der aus offenen Wiesen- und Gehölzbereichen besteht. An der nördlichen Grundstücksgrenze in direkter Nähe zum Schwarzacher Schwimmbad sind die vier Module des Bewegungsparcours angelegt, die einige Besonderheiten aufweisen. Auf dem „Tricky Field“ können zum Beispiel Jugendliche ihre Geschicklichkeit am Ball trainieren. Der Bereich wird teilweise durch Sitzelemente begrenzt und ist insgesamt etwas tiefer gelegt. Auf dem angrenzenden Hauptweg gibt es Aufwölbungen im Asphalt, die Bewegtheit des „Tricky Field“ greift somit auch auf den Weg über. Diese Aufwölbungen können von Skatern, Roller- und Rollschuhfahrern genutzt werden.
Der „naturnahe Spiel- und Bewegungsraum für Schulkinder“ wurde mit der Grundschule Schwarzach konzipiert. Dabei entstanden drei übergeordnete Themen – ein Hamsterrad, ein Baumhaus und eine Rutsche. Wenn das Hamsterrad betätigt wird, spendet zeitgleich eine Wasserkanone Wasser, das über ein Felsenmeer abgeführt wird. Das Baumhaus besteht aus zwei Plateaus und kann auf verschiedene Weise erklommen werden. Am zweiten Plateau ist die Tunnelrutsche angebracht, die in einer Sandmulde ausläuft. Sie wird von Gräsern gerahmt und tritt dadurch mit ihrer Erscheinung zurück.

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